Wie lange dauert die Auszahlung eines Investitionskredits? Was du wissen solltest

Du hast deinen Investitionskredit beantragt, alle Unterlagen eingereicht und nun wartest du… und wartest… und fragst dich irgendwann: „Wie lange dauert das eigentlich?“
Eine berechtigte Frage – gerade wenn du schon Angebote eingeholt, Verträge vorbereitet oder eine Investition terminlich eingeplant hast. Die gute Nachricht: Es gibt klare Faktoren, die beeinflussen, wie schnell ein Investitionskredit tatsächlich ausgezahlt wird.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wovon die Dauer abhängt, welche Schritte du beachten solltest – und wie du den Prozess aktiv beschleunigen kannst 🚀


Von der Anfrage bis zur Auszahlung – was passiert da eigentlich?

Viele denken: Antrag stellen, Entscheidung abwarten, Geld kommt.
In Wahrheit sieht das Ganze so aus:

  1. Du stellst deinen Antrag – bei der Hausbank oder über ein Förderprogramm.
  2. Die Bank prüft deine Unterlagen, stellt Rückfragen, fordert ggf. Nachweise nach.
  3. Bei Förderkrediten wie z. B. der KfW kommt ein zweiter Prüfer ins Spiel – die Förderbank.
  4. Nach Bewilligung folgt die Vertragsunterzeichnung.
  5. Erst dann wird das Geld ausgezahlt – meist auf Abruf oder nach Vorlage von Rechnungen.

Klingt aufwendig? Ist es manchmal auch – aber du kannst einiges tun, damit es schneller geht.


Durchschnittliche Dauer – und wovon sie wirklich abhängt

In der Praxis dauert die Bewilligung und Auszahlung eines Investitionskredits im Schnitt zwischen 2 und 6 Wochen.
Manchmal geht’s schneller – bei kleineren Beträgen oder bei bestehenden Kunden.

Bei Förderkrediten oder komplexeren Vorhaben kann es aber auch deutlich länger dauern – 8 bis 12 Wochen sind keine Seltenheit, vor allem wenn Rückfragen im Raum stehen oder Unterlagen fehlen.

Entscheidend sind:

  • Wie vollständig und plausibel deine Unterlagen sind
  • Ob du mit deiner Hausbank arbeitest oder eine neue Beziehung aufbaust
  • Ob ein Förderinstitut beteiligt ist
  • Und: wie gut du vorbereitet bist 😉

Wie du den Prozess beschleunigst ✅

Ein paar einfache Dinge können richtig viel Zeit sparen:

Bereite deine Unterlagen sauber vor. Dazu gehören BWA, EÜR, Steuerbescheide, ein schlüssiger Investitionsplan – und idealerweise Angebote oder Rechnungen für das, was du finanzieren willst.

Sei erreichbar und reaktionsschnell. Je schneller du auf Rückfragen reagierst, desto flüssiger läuft’s.

Stimme dich mit deiner Bank ab: Manche Institute bieten eine Art „Checkliste“ für die Kreditvorbereitung – frag ruhig danach.

Wenn ein Förderkredit im Spiel ist: Klär mit der Hausbank vorab, welche Programme passen – und stell den Antrag vor Beginn der Maßnahme. Ein unterschriebener Kaufvertrag vor Antragstellung kann nämlich das ganze Fördervorhaben kippen.


Kreditdauer realistisch einschätzen – und klug vorbereiten

Niemand wartet gern. Aber bei Investitionskrediten gilt: Geduld ist Teil des Spiels, zumindest ein Stück weit. Wer weiß, worauf es ankommt, kann den Prozess aber deutlich abkürzen – und die Auszahlung gezielt vorbereiten.
Wenn du mit realistischen Zeiträumen rechnest, dich gut vorbereitest und eng mit deiner Bank zusammenarbeitest, wird der Investitionskredit nicht zum Geduldsspiel – sondern zum strategischen Werkzeug für deinen Unternehmenserfolg.

💡 Und vielleicht sogar schneller, als du denkst.

Bis bald.

 

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